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    <title>Blog des Ortsansässigen Anbieters</title>
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    <title>Blog des Ortsansässigen Anbieters</title>
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  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/die-prophezeiung-erfuellt-sich-wieder/">
    <title>Die Prophezeiung erfüllt sich wieder</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/die-prophezeiung-erfuellt-sich-wieder/</link>
    <description>Kaum eine Tatsache ist in den alten Schriften besser dokumentiert als die Wiederkehr diverser Propheten, Gottheiten oder - korrekter - Menschheitsgeiseln jedweder Gestalt. Hier handelt es sich keineswegs um Fiktion, und als beste Quelle ist das Nekronomikon zu erwähnen, welches sich zentral mit genau diesem Thema befasst. Was H.P. Lovecraft - zu Unrecht als Autor fiktiver Geschichten bekannt - allerdings falsch verstanden hatte, war das einfache Wörtchen &quot;Äon&quot; - also jene Zeit, die es dauert, bis die &quot;alten Götter&quot;, wie er sie hier nennt, wiederkehren. Hier ist nicht von einem immens langem Zeitraum die Rede - leider, muss man sagen - sondern von einer Zeitspanne von einer Länge knapp unter einem Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Großteil des Jahres lauern sie, abwartend, hinter den Pforten der grausigen Unterwelten, widerliche Wesen von nur entfernt menschenähnlicher Gestalt, geistig wie körperlich, die nur dem nächsten dunklen Tag harren, an dem sie über uns kommen können, unsere Ordnung zu zersetzen und sie um ihr Chaos zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon aus prähistorischer Zeit sind Höhlenmalereien überliefert, die vom Erscheinen, dem verbreiteten Grauen und dem seltsamen Verschwinden dieser Wesen berichten, und alleine die Tatsache, dass sie falsch gedeutet und gerne als &quot;Jagdszenen&quot; ausgelegt werden zeigt, wieviel Macht diese Wesen im Laufe der Zeit über uns gewonnen haben. In der frühen Bronzezeit legten sie die Zentren ihrer Untaten in die Nähe der primitiven Siedlungen, vertrieben nicht selten die Bewohner aus ihren Behausungen, um sie - in kältester Winterzeit - schutzlos und ohne die notwendige Ausrüstung, die sie in ihrer Todesangst liegen lassen mussten, um dem Grauen zu entkommen, durch die Lande irren zu lassen. Unzähligen wurde das zum Verhängnis, und wohl jeder von uns kennt beispielsweise den damals prominenten Ötzmar Bogenjagdt, liebevoll &quot;Ötzi&quot; genannt, den eben jenes Schicksal ereignet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit schafften sie es, die Auswirkungen ihrer Macht zu erweitern, und die Kontrolle über eine immer grössere Gruppe von Menschen zu erlangen. Heutzutage sind sie soweit, dass der überwiegende Großteil der Gesellschaft sie nichtmehr als Gefahr wahrnimmt, und sie unbewusst in Details ihrer teuflischen Pläne unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Toren der Unterwelt lauern sie, wie eben schon berichtet, fassen sich in Geduld, in jedem Moment bereit, hervorzustoßen, in die Welt der Lebenden einzubrechen, die Kontrolle über die sozialen Zentren unserer Gesellschaft zu übernehmen und abermals ihr teuflisches Wirken über uns schwappen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war es also mal wieder soweit. Irgendwann im Laufe der letzten Wochen stiegen sie wohl, das dämonische Grinsen, das ihre Fratzen dabei zeigten, mag man sich kaum vorstellen, aus ihren Sümpfen und Löchern, ordneten die Baracken, die das Zentrum ihres Handelns darstellen, an strategischen Plätzen in den Fußgängerzonen an, um dem Morgen zu harren und dem, was er ihnen bringen sollte - Scharen von Menschen, die, bezirzt vom Wahnbild harmonischer und idyllischer Wärme, sich im Einflussbereich ihrer Macht suhlen und, anstatt die fürchterliche Gefahr zu bekämpfen oder wenigstens zu erkennen, zum Werkzeug eben jener Teufel werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es mal wieder soweit war musste ich erkennen, als ich auf dem Weg zu einer nahen Straßenbahnhaltestelle an den Ausläufern der Fußgängerzone meiner Heimatstadt die ersten ihrer Stände zu Gesicht bekam. Mit spontan sich zu einer Fleischkugel verkrampfenden Innereien versuchte ich noch, eine Kurskorrektur vorzunehmen, um dem Übel zu entgehen, aber da war es auch schon zu spät - ich war gefangen im Gewühl von Individuen, die einst Menschen waren und es auch in einem Monat wieder werden sollten, die aber plötzlich, scheinbar jedweden eigenständigen Denkens unmächtig, sich in Zeitlupentempo durch die Gassen schoben, heimtückisch verführt von den über Jahrtausende kräftiger werdenden Mächten der &quot;alten Götter&quot;, nichts Anderes im Sinn hatten, als Glühwein, Holzschnitzereien und Räucherwerk zu erstehen, als seien es jene Objekte, die die Seligkeit auf Erden hervorzubringen fähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Verzweiflung erfüllt und auf der ständigen Suche nach Lücken, durch die ich wenigstens einige Schritte hervorpreschen könnte, um dem zähflüssigen Menschenstrom wenigstens einige Momente weniger anzugehören, war ich aber dennoch - wohl instinktiv - noch aufmerksam genug, um den einen großen Fehler zu entdecken, den diese garstigen Kreaturen dieses Jahr begangen haben. Zwischen den Buden war eine Weihnachtspyramide aufgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;588&quot; alt=&quot;weihnachtspyramide&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/weihnachtspyramide.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt fiel mir auf, dass die &quot;Rotorblätter&quot; des Kerzenkarusells in die falsche Richtung geneigt waren - würde das Karusell tatsächlich durch Kerzen angetrieben, würden sich die Figuren in die andere Richtung drehen, also rückwärts gehen. In der Hoffnung, damit dem Treiben für dieses Jahr ein Ende bereiten zu können, wenn die Wesen schamerfüllt in einer schwefligen Wolke und mehreren halbherzigen Lichtblitzen in das Schattenreich verschwinden, aus dem sie gekommen sind, bahnte ich mir also einen Weg zu der Theke, um den Bardämon, ääh, die Bardame darauf hinzuweisen. Als sie mich ansah konnte ich in ihrem Gesicht ein kurzes Blitzen von Angst erkennen. Sie muss die Ansätze hämischen Grinsens gesehen haben, die um meine Mundwinkel spielten. &quot;&lt;b&gt;IHR HABT EINEN FEHLER GEMACHT, WEICHET, UNWESEN, VERSCHWINDET IN DIE ABGÜNDE DER HÖLLE, AUS DENEN IHR EMPORGEKLOMMEN&lt;/b&gt;&quot;, sagte dieses Grinsen aus - mein Mund hingegen artikulierte, scheinbar freundlich, etwas wie: &quot;Die Blätter vom Karusell da oben&quot;, &lt;i&gt;*deut*&lt;/i&gt;, &quot;sind falsch herum angebracht&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider war sie geistesgegenwärtig genug, um das Unheil, das wie eine dick-suppige Wolke über ihr schwebte, abzuwenden. &quot;Ich geb nur den Glühwein raus&quot;, sagte sie humorlos, &quot;wollen Sie auch was?&quot; Ich verneinte und zog enttäuscht von dannen, fasste aber einen Entschluss:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Zeit, dass endlich jemand etwas gegen das Unheil unternimmt. Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt, steigen sie erneut empor, um uns zu quälen. Sie vergiften die Gehirne der Mitmenschen, gaukeln ihnen vor, kandierte Erdnüsse zu benötigen, um ein erfülltes Leben zu haben, und bringen sie dazu, sich mit kaum wahrnehmbaren Geschwindigkeiten durch Straßen und Gassen zu schieben, in einem scheinbar leblosen, zusammenhängenden Strom, gelenkt von diesen Wesen, ähnlich Labormäusen, die durch von Menschen errichtete Labyrinthe laufen, nur um in den falschen Gängen Stromstöße zu erleiden. Dem muss ein Ende gesetzt werden. Es wird Zeit, ihnen zu zeigen, dass es Menschen gibt, die sich des Treibens bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Schriften studiert, ausführliche Erkundigungen eingezogen, ich bin informiert. Ich bin bereit. Ich werde mich ausrüsten und einen historischen Schlag gegen diese Kreaturen durchführen. Ich werde lauern, irgendwann abends, und in dem Moment, in dem sie am wenigsten damit rechnen, über die Theke des Glühweinstands springen. Ich werde mit im Vorfeld zur Perfektion geübten Griffen den Verschluss der Glühweinkanister öffnen, und in jeden eine Zehe Knoblauch werfen. Sollten sie mich angreifen, werde ich ihre Herzen mit einer Zimtstange durchbohren - bekanntlich das einzige Mittel, die Dämonen zurück in die Unterwelt zu schicken, und die Pforte für alle Ewigkeit hinter ihnen zu schließen. Ich werde laut rufen: &quot;Ihr habt keine Macht über mich, die Duftlampen sind eine Lüge!&quot;, und versuchen, dem Irrsin lebend wieder zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte ich es nicht schaffen, haltet mein Andenken bitte in Ehren. Ich habe es wenigstens versucht..</description>
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    <dc:date>2009-12-01T07:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/warum-ich-kein-zeitungsabo-brauche/">
    <title>Warum ich kein Zeitungsabo brauche</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/warum-ich-kein-zeitungsabo-brauche/</link>
    <description>Ich habe tatsächlich ein Gratis-Abo einer lokalen Tageszeitung abgeschlossen. Nein, keines von jenen, die sich von selbst verlängern, oder mit denen eine Werbeflut per Post oder Telefon einhergeht - sondern einfach eine von jenen, bei denen man die Zeitung eben wirklich eine Woche lang probelesen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider habe ich allerdings ganz vergessen, dass die Zeitung ankommt, und/oder ein Nachbar hat sie sich geschnappt - jedenfalls habe ich nur ein einziges Exemplar nach Hause geschleppt, und dann nicht einmal wirklich gelesen. Eine sinnlose Aktion war das wohl, aber egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls erfolgte dann gestern der (legitime) Anruf einer Call-Center-Agentin, der in etwa wie folgt ablief - Ich war zu diesem Zeitpunkt genervt und gestresst, und wollte das Telefonat nur schnell hinter mich bekommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sie:&lt;/strong&gt; Hallo Herr $NACHNAME, Sie haben ja in der vergangenen Woche das Probe-Abo von $ZEITUNG bekommen. Hat ihnen die Zeitung gefallen?&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ich:&lt;/strong&gt; Oh, ich fand sie prima. Mein Sohn möchte eine Weihnachtskrippe aus Pappmaschee basteln, und da ich sonst kein Papier habe, habe ich das Abo bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Offenbar fand sich &lt;strong&gt;diese&lt;/strong&gt; Antwort &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; in ihrem Skript. Es folge eine gut zwei, drei Sekunden lange Pause, in der ich ein Kichern unterdrücken musste. Schließlich antwortete..&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;..Sie:&lt;/strong&gt; Oh, ähm. Ja dann, also wir haben da nämlich ein einmaliges Angebot für Sie, wenn Sie das reguläre Abo abschließen möchten, äh.. und zwar..&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ich:&lt;/strong&gt; Oh nein, Zeitungspapier habe ich jetzt wirklich genug. Tschüß! &lt;Klick&gt;</description>
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  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/edit-edit-edith/">
    <title>Edit? Edit, Edith!</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/edit-edit-edith/</link>
    <description>Und diesen Anblick gab es vor einigen Tagen an einem Klingelschild zu bestaunen - ja, der Name &quot;Edit&quot; (ohne &quot;h&quot; am Ende) existiert wirklich. Trotzdem hat man den Eindruck, hier wolle lediglich jemand auf die offensichtliche nachträgliche Bearbeitung des Klingelschildes hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/edit.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;edit&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/bdoa/images/edit.jpg&#39;,768,1024);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/edit_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/matt-aber-uncool/">
    <title>Matt, aber uncool</title>
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    <description>Ich habe es mir vor einiger Zeit zur Angewohnheit gemacht, von Tastaturen und Laptops, die ich dauerhaft nutze, die unnötigste aller Tasten durch einen schmerzfreien chirurgischen Eingriff dauerhaft, aber reversibel zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wechsel meines Arbeitslaptops habe ich sie an meinem alten Gerät wieder angeknipst, das Ergebnis ist hier zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/capslock.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;capslock&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/capslock_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-10-27T16:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/temporale-anomalien/">
    <title>Temporale Anomalien</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/temporale-anomalien/</link>
    <description>Und wieder ein Beitrag für die Kategorie &quot;Versagen&quot; - Entweder hat da jemand das System mit &quot;a.m.&quot; und &quot;p.m.&quot; nicht verstanden, oder die Zeit zwischen Schließen und Öffnen des Restaurants beträgt wirklich nur eineinhalb Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;235&quot; alt=&quot;zeitversagen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/zeitversagen.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <dc:date>2009-08-28T13:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/schmukkk/">
    <title>Schmukkk</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/schmukkk/</link>
    <description>Jedes Mal, wenn ich mal wieder vor die Türe gehe, und zwei Blocks von meinem Domizil entfernt dieses Schmuckgeschäft aus der Ferne sehe, muss ich zweimal hinschauen, bis ich mir bewusst werde, dass es sich um misslungene Dekoration handelt, und nicht etwa um ein Vereinstreffen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/schmukkk1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;59&quot; alt=&quot;schmukkk1&quot; width=&quot;100&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/schmukkk1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 localhost</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-17T11:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/gewaehrleistung-alles-ganz-einfach/">
    <title>Gewährleistung, alles ganz einfach</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/gewaehrleistung-alles-ganz-einfach/</link>
    <description>Ich ärgere mich hiermit gepflegt, feierlich und ungezwungen ob der Idiotie meines Mobilfunkbetreibers. Vor etlichen Monaten erhielt ich ein Handy aus einer Vertragsverlängerung, welches sich bereits nach einigen Tagen dazu entschloss, die herstellerseits angegebene Akkulaufzeit für eine unverbindliche Empfehlung zu halten, und sie deswegen auf wenige Stunden zu drosseln. Kurze Mail meinerseits, und schon nach wenigen Wochen und unmaßgeblichem Aufwand (dumme Fragen beantworten, ein paar Telefonate, ein paar Wege zur Post etc.) hielt ich ein neues baugleiches Modell in meinen Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztens dann der nächste Schaden: Das Display ist kaputt. Einfach so! Folgendes Foto...&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/11iptlk.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;11iptlk&quot; width=&quot;84&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/11iptlk_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
...veranschaulicht das Problem ganz gut, es sieht immer entweder so aus, oder das Display bleibt gänzlich schwarz. Ich schilderte dieses Problem vorgestern per E-Mail meinem Mobilfunkbetreiber, der aus diversen Gründen von mir hier nicht genannt wird, wie aber am Hintergrundbild erkennbar ist, handelt es sich um o2. Heute dann kam die äusserst intellente Antwort, man benötige noch ein paar Daten von mir, die da im Einzelnen wären:

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Meine Mobilfunknummer
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Meine IMEI-Nummer. Erklärend steht dabei, ich könne sie mir im Handy anzeigen lassen, indem ich ganz einfach *#06# drücke. Davon, wie ichs dann ablesen soll (Display kaputt, schon vergessen?) steht nichts.
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kaufdatum (dunno!)
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Genaues Handymodell und -typ
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Beschädigungen
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Detaillierte Fehlerbeschreibung (was hat denen nicht gereicht? Ich habe haarklein beschrieben, wo das Problem liegt, und sogar noch zwei Fotos dran gepappt)
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Adressdaten, Lieferanschrift, diverse Kramdinge
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zu guter Letzt: Meine &lt;b&gt;KONTAKTRUFNUMMER FÜR EVENTUELLE RÜCKFRAGEN!!&lt;/b&gt;
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</description>
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    <dc:date>2009-04-01T14:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/der-fruehling-ist-da/">
    <title>Der Frühling ist da!</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/der-fruehling-ist-da/</link>
    <description>Und er zeigt sich mir wie jedes Jahr mit dem untrügerischen ersten Anzeichen - wenn ich es mir an meinem Arbeitsplatz auf der Toilette gemütlich mache, und nicht mehr die Zahlen 1-5 auf dem Heizleistungsregler zu mir gedreht sind, sondern der Herstellername &quot;Heimeier&quot;, dem wir diese moderne Möglichkeit, die Magnitude der brownschen Teilchenbewegung auf unserem Örtchen einzustellen, und mir folglich der obligatorische und dereinst einem leichten Alkoholrausch entsprungene, offenbar innerzerebral obligatorische Wortwitz in den Sinn kommt: &quot;Mein Auto ist kaputt, weswegen ich nun auf dem Fahrrad Heimeier&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, und jetzt, wo ich darauf achte: auch das Wetter scheint diesem Signal zu folgen, es frühlingt bereits!</description>
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    <dc:date>2009-04-01T09:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/meerwasser-luft/">
    <title>Meerwasser &amp; Luft</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/meerwasser-luft/</link>
    <description>Die deutsche Bahn bietet ja in ihren Zügen das Reisemagazin &quot;mobil&quot; zur kostenfreien Reisebespaßung an. Leider liegt der Unterhaltungswert meistens ziemlich niedrig, ein Großteil der Artikel besteht aus Eigenwerbung, dazu kommt eine gute Portion Fremdwerbung, und hin und wieder ein paar gute Artikel, die einem die Fahrt wenigstens um ein paar Minuten verkürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen kurzen Beitrag der Ausgabe von Februar 2009, eine Perle der Wissenschaftlichkeit, möchte ich hier vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;402&quot; alt=&quot;wasser-mit-loechern&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/wasser-mit-loechern.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen - der Sauerstoffanteil des Wassers liegt also bei 30-35 Prozent? Das ist ja toll, also ein Drittel Sauerstoff! Vor meinem geistigen Auge sehe ich jetzt das Meer vor mir, an dessen Oberfläche grosse Blasen auf das Vorhandensein gigantischer Mengen von O2 im Wasser hinweisen, und die regelmäßig, besonders bei gutem Wetter und warmem Sonnenschein, Tiere und Pflanzen in Stichflammen aufgehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor hat entweder &lt;b&gt;nichts&lt;/b&gt; verstanden, und den erreichten Prozentanteil der maximalen Löslichkeit des Sauerstoffs im Wasser der Ostsee mit den in der Luft vorhandenen Massenprozent Sauerstoff verglichen - oder es handelt sich um einen lustigen, listigen Kopf, der sich einen Spaß daraus macht, die Massenprozent Sauerstoffs in der Luft mit den molaren Anteil Sauerstoffatome im Wasser der Ostsee - vor Allem also in Form von H2O - zu vergleichen, um die intellektuelle Unterschicht mit wissenschaftlichen Fakten zu beeindrucken. Aber dann sollte er das natürlich auch auflösen.. Ich tippe also einfach mal eher auf Ersteres.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 localhost</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-04T11:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/5328889/">
    <title>Wer dumm fragt..</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/5328889/</link>
    <description>...wie etwa diese Dame hier:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;242&quot; alt=&quot;Susan042764&quot; width=&quot;750&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/Susan042764.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
bekommt - wie jeder andere Fragesteller im Internet - widersprüchliche Antworten:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;432&quot; alt=&quot;Susan-answer&quot; width=&quot;723&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/Susan-answer.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wer hier - wie ich - auf einen geschickten Troll tippte, wird entweder eines besseren belehrt oder darin bestätigt, dass der Troll wirklich gut ist:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;234&quot; alt=&quot;Susan-final&quot; width=&quot;629&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/Susan-final.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://discussions.apple.com/thread.jspa?threadID=1786497&quot;&gt;Originalfaden&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konsequente und natürlich richtige Reaktion von ihr rechtfertigt auch ihren Originalbeitrag mit der vermeintlich unglaublich dummen Frage - natürlich sollte man gerade in einem derart einschneidendem Fall auf Nummer sicher gehen. Trotzdem ist es mir nicht ersichtlich, wie jemand auf eine derart &lt;i&gt;hirnrissige&lt;/i&gt; Ausrede kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte er auch einfach zugeben sollen, dass es sich beim Empfänger der E-Mail um seinen Urologen handelte..</description>
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    <dc:date>2008-11-18T08:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/5285952/">
    <title>Und dann war da noch..</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/5285952/</link>
    <description>...die Benutzerin, die sich nach dem Erstellen eines &quot;Bildschirmfotos&quot; (und Einfügens selbigens in Word) erstaunt umdrehte und fragte, wie das denn nun geklappt haben kann, wo doch die Webcam ganz in eine andere Richtung zeigte..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal möchte man einfach nur weinen.</description>
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    <dc:date>2008-10-29T10:49:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/5255468/">
    <title>Der Mars aller Dinge</title>
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    <description>Es gibt kaum etwas schlimmeres, als wenn sich eine Runde Techniker &lt;strike&gt;un&lt;/strike&gt;gezwungen einfindet, um die Umsetzung oder mögliche Umsetzung eines bestimmten Projekts zu besprechen - und sich in der Mitte der Anwesenden ein, zwei Personen befinden, die &lt;b&gt;weniger&lt;/b&gt; Ahnung von Technik, dafür aber naturgemäß viel zu sagen haben - und dann Dialoge entstehen wie dieser hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$Wichtig: Ich wünsche mir Feature X&lt;br /&gt;
$Techniker1: Hmm, ja. Das ist so leider nicht möglich, weil &lt;i&gt;$vollkommenNachvollziehbareBegründung&lt;/i&gt;, ausserdem würde das &lt;i&gt;$bonusgrund&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
$Techniker2 (fällt ihm ins Wort): Ja, aber nicht zu vergessen &lt;i&gt;$zusatzgrundDerNochOffensichtlicherIst&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
$Wichtig: Hmm. Ja, ok. Das verstehe ich ja. Aber wir müssen Y können, und dafür benötigen wir Feature X. Geht das?&lt;br /&gt;
Alle ausser $Wichtig: ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit klingt das nicht wild bzw. nach ganz normalem Alltag - schlimm ist es erst dann, wenn $Wichtig erhebliche Defizite bezüglich seiner/ihrer Allgemeinbildung sowie im Umgang mit der deutschen Sprache aufweist, und man sich ernsthaft fragen muss, was der Grund dafür sein kann, dass $Wichtig nicht nur irgendwo im Universum, sondern sogar noch ausgerechnet hier etwas zu melden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stilblüten wie die Redewendung, etwas sei nicht der Mars aller Dinge, gehören dabei aber wenigstens zum erheiternden Nebeneffekt entsprechender Veranstaltungen.</description>
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    <dc:date>2008-10-14T16:12:00Z</dc:date>
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    <title>Gesichter des Grau^WWartens</title>
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    <description>Der Mensch verfügt im Auslieferungszustand über eine Serie an fest eingebauten Gesichtsausdrücken - die meisten werden in den ersten Lebensjahren &quot;freigeschaltet&quot;, um danach bei Notwendigkeit die Kopfvorderseite zu zieren - oder, in den leider überwiegenden Fällen, zu verunstalten. Da gibt es beispielsweise Gesichter für Freude oder Trauer, extatische Verzückung oder wütende Angst. Aber es befindet sich ein einziger Gesichtsausdruck darunter, der erstens keinerlei evolutiven Daseinszweck erfüllt, zweitens aber für nur eine einzige Situation gemacht wurde - und auch eben nur in dieser anzutreffen ist: der Ich-fahre-mit-demöffentlichen-Personennahverkehr-Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellt eine gelungene Mischung aus 35% Merktbefreitheit, 30% Erschöpfung, 20% Wut, 10% Verzweiflug und 5% anderen Gefühlen dar. Jeder, aber wirklich jeder, der nicht tatsächlich etwas zu tun hat (Buch lesen, sich mit jemandem unterhalten), legt innerhalb von 5 Sekunden nach Einnahme der Reiseposition (sitzend, stehend) sein Gesicht in die zugehörigen Züge, und so bleibt es auch bis etwas wirklich Aufregendes passiert (Zug entgleist, Sitznachbar fängt Feuer, etc.) oder der Betroffene aussteigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher ist mir der Blick nicht ein einziges Mal an einem anderen Ort aufgefallen, und Versuche, ihn vor dem häuslichen Spiegel zu reproduzieren, sind allesamt kläglich gescheitert.</description>
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    <dc:date>2008-10-12T18:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/5249559/">
    <title>Hotkeys</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/5249559/</link>
    <description>Es gibt bestimmte Programme/Dialoge bei jedem Computer, die sieht man in seinem Leben nur ein einziges Mal. Es sind jeweils kompakt gehaltene Fenster, die die wichtigsten Informationen und Funktionen, die man mal &quot;so auf die Schnelle&quot; braucht, übersichtlich zusammenfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sieht man diese Dialoge nur dann, wenn einem Getränk aufs Keyboard geflossen ist, und man eilig mit einem Stück Küchenrolle darüberwischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade eigentlich..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Umgekehrt ausgedrückt ist es noch passender: prinzipiell bekommt man jedes Mal, wenn man aus einem nicht-EDV-bezogenen Grund wild auf das Keyboard schlagen bzw. darüber wischen muss, eine Funktionalität präsentiert, die man nie zuvor gesehen hat und die fern jeder Reproduzierbarkeit liegt. Oft die einzigen sinnvollen Dinge, die sich mit Hotkeys, die man noch nicht kennt, erreichen lassen.</description>
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    <dc:date>2008-10-11T19:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bdoa.twoday.net/stories/5212668/">
    <title>&quot;senden sie mit ihr passwort&quot;</title>
    <link>http://bdoa.twoday.net/stories/5212668/</link>
    <description>Hier der aktuelle Titelverteidiger in der Kategorie &quot;plumpste Spam-Mail aller Zeiten&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;157&quot; alt=&quot;phishing&quot; width=&quot;704&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bdoa/images/phishing.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich bei den meisten Phishing-Mails ja, dass die, die darauf reinfallen, selbst schuld sind. In diesem speziellen Fall muss man darauf hoffen, dass der Absender der Mail eventuelle Antworten auch direkt veröffentlicht.. mit vollem Namen und weiteren Personendaten des Opfers.</description>
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    <dc:date>2008-09-24T09:04:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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